Vaterliebe

St. Frohnberg

St. Frohnberg

St. Frohnberg wurde befreit, jedoch zu einem hohen Preis. Die Orks hinterließen eine geplünderte und geschändete Stadt. Der Krieg hat an den Kornkammern der Region gezehrt und sorgt für Hungersnöte, obwohl der Winter noch nicht einmal begonnen hat.

Zu allem Leid kommt zusätzlich zu einem Ghulangriff. Ziel sind einige Passanten, die scheinbar verschleppt werden sollten. Die Helden eilen zur Hilfe und retten Enoir Grimwald, einen ansässigen Zwergen und Händler.

Enoir vertraut sich seinen Rettern mit einem ganz anderen Problem an. Der Händler wurde Zeuge, wie das Haus seines Nachbarn von Dieben besetzt wurde. Enoirs Nachbar ist zwar im Krieg gefallen und es gibt keine Nachkommen, aber Enoir zeigte Courage und stellte die Diebe zur Rede. Die Diebe ihrerseits zückten die Waffen und erpressten den Händler, damit er seinen Mund hielte.

Die Diebe entpuppten sich als Handlanger und unerfahrene Gelegenheitsdiebe, die kurz nach Eintreffen der Helden, das Weite suchten. Die Diebe wollten für ihr Auftraggeberin, eine Elfendame, die nach Duftwässerchen roch, das Haus aufbrechen und besetzen. Mehr konnten die Helden nicht herausfinden.

Leider blieb das Einmischen der Helden in diesem Fall nicht unbemerkt. Der Lehrling vom Zwergenhändler wurde entführt und als weiteres Druckmittel verwendet. Außerdem wurden Meuchler auf die Helden angesetzt, die jedoch überlistet werden konnten. Von ihnen konnten die Helden erfahren, dass die Auftraggeberin im örtlichen Cara-Tempel / Bordell zu treffen sei.

Bevor die Helden am Abend dem Bordell einen Besuch abstatten wollten, gingen sie zu Enoirs Haus, der schien jedoch ebenfalls entführt worden. Enoirs Haustür stand offen und Blutflecken waren auf dem Treppenabsatz.

Die Helden brachten die Erkenntnis, dass sie es mit einer Elfe und einer Hure oder Bordellbesucherin zu tun hatten, zusammen und fragten im Bordell nach einer elfischen Hure. Die einzige Elfe im Bordell war Lysilla, die Frau des Besitzers. Leider war die Dame nicht anwesend, da sie derzeit viel mit Privatanwesen um die Ohren hatte. Das Haus wurde im Krieg durch Katapulttreffer nahezu komplett zerstört.

Die Helden besuchten am späten Abend das zerstörte Haus und konnten einen Eingang zum Keller entdecken. Im Kellergang hausten einige Ghule, die jedoch schnell vertrieben wurden. Am Ende eines langen Ganges befand man sich bereits im natürlichen Höhlensystem unter Stadt. Lysilla lauerte hier den Helden auf und präsentierte ihr wahres Ich. Die Helden sahen sich einer elfischen Vampirin gegenüber, die sie jedoch in einem zähen Kampf und dem geweihten Schwert von Arn besiegen konnten.

In einem eingestürzten Gang entdeckten die Helden Enoir, der hier zum Graben angekettet wurde. Mit dem Tod von Lysilla fiel jedoch die Beherrschung von ihm ab.

Fortsetzung folgt

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