Bylog

Bylogs und Artverwandte…

… gehören zu den Sauriern oder umgangssprachlich zu den Echsen. Sie haben eine schuppige Haut, die meist in den Farben grün bis orange-rot schillern. Bylogs besitzen einen langen Hals, der es dem Pflanzenfresser ermöglicht, in einer Höhe von knapp 5 Metern das Laub von den Bäumen zu fressen. Der Kopf läuft spitz zu und ist kaum größer als der eines Pferdes oder einer Giraffe. Der Körper des Bylog ist am ehesten mit der einer übergroßen Eidechse zu vergleichen. Der Bauch hängt nur knapp über dem Boden, was auch daran liegt, dass die Echse vier angewinkelte Beine besitzt, die ähnlich wie beim Krokodil nur beim schnelleren Laufen ausgestreckt werden. Am hinteren Ende des Körpers sitzt ein spitz zulaufender Schwanz, der bis zu 5 Meter lang ist und in unvermeidlichen Kämpfen als Waffe benutzt wird.
Bylogs sind reine Pflanzenfresser und sind überall auf Panthalas zu finden, wo ihnen die Vegetation ausreichend Nahrung bietet. Sie sind gegen Kälte besonders empfindlich und meiden daher Orte, an denen die Temperatur unter den Gefrierpunkt sinkt. Aus diesem Grund ist es nicht unüblich, dass die Bylogs zwischen Nones und Vinober weiter in Richtung Süden ziehen.

Das Verhalten…

… der Bylogs ist durchweg friedlich, weshalb sie von vielen auch als Reittiere genutzt werden. Jedoch endet die Loyalität des Tieres sobald es in Schlachten oder kältere Regionen gehen soll. Obwohl die Tiere in diesen Situationen nicht mehr gehorchen, wird davon berichtet, dass das Tier weiterhin treu bleibt und bis zur Rückkehr seines Besitzers auf ihn wartet. Außerdem scheint der Bylog einen überaus sensiblen Geruchssinn zu besitzen, da es schon häufiger passiert ist, dass das Tier sich selbst auf die Suche nach seinem Besitzer gemacht hat. Die Nase des Tieres scheint seinen Besitzer über Meilen hinweg wittern zu können.
In freier Wildbahn ziehen Bylogs in kleineren Gruppen bestehend aus 4-6 Tieren durch die Wildnis, allerdings ist es nicht ungewöhnlich, auch Einzelgänger zu treffen. Die Tiere verständigen sich über ein lauten Ton, der an das Blasen eine Horns erinnert. Die Tiere haben hierfür eine Art Resonanzkammer innerhalb ihre Schädels.

Goldenauer

Goldenauer und Artverwandte…

… sind robuste Pferde, die ursprünglich aus Reiderland stammen. Ihr Stockmaß beträgt ca. 6 Fuß und das Fell ist zumeist fuchsfarben. Die Mähne leuchtet überwiegend in gelb-goldenen Farben, weswegen sie ihren Namen erhielten. Goldenauer sind ausdauernde Begleiter, ob als Lastentier, Zugtier oder Reitpferd, die Pferdeart meistert die schwierigsten Situation. Häufig werden die Pferde auch für kurze Bergpassagen eingesetzt. Allerdings sind sie bei steilen Routen und langen Strecken durch die Berge nicht die beste Wahl und werden häufig durch erprobte Bergponys ersetzt, denen die Luft in höheren Lagen nicht allzu viel ausmacht.

Die Bewohner des Reiderlands und den weitläufigen Auen benutzen überwiegend die treuen Pferde, da sie sich optimal an das Klima im Norden angepasst haben. Die Goldenauer überstehen auch den härtesten Winter und dienen auch den bewaffneten Reitern des Landes. Es ist wahrlich imposant, wenn das donnernde Hufgetrappel der Reiter über die Ebenen schallt.

Das Verhalten…

… der Goldenauer ist treu und tapfer. Die Pferde sind selbst in Gefahrensituationen standhaft und scheuen nicht gleich. Selbst unausgebildete Tiere stehen in Kampfsituationen ihrem Reiter beiseite und verteidigen ihn notfalls mit dem Leben.

Kreischer (Cre’sha)

Kreischer und Artverwandte…

Kreischer ohne Sattel und Zaumzeug

… kommen ursprünglich aus Süd-Panthalas, genauer gesagt aus der Gegend entlang des Wahads. Aber mittlerweile werden die schnellen Laufvögel auch im Norden gezüchtet.

Ihr ursprünglicher Name ist Cre’sha, der allerdings von Siedlern aus dem Norden in Kreischer übersetzt wurde. Das liegt an ihrem lautstarken Kreischen, das die Tiere zur Kommunikation benutzen. In der Balz wird der Paarungsruf so laut, dass Züchter und Kreischerfarmen meist weit entfernt von Siedlungen liegen.

Die Laufvögel haben ein Stockmaß von ca. 1,50 Meter und bieten nur einem Reiter mit leichtem Gepäck Platz. Die Farbe ihres Gefieders ist überwiegend gelb oder braun. Im Norden von Panthalas haben die Cre’sha ein etwas dickeres Gefieder entwickelt als ihre Verwandten in sonnigeren Gegenden. Es ist auch nicht unüblich, dass diese Tiere auf ihren Beinen und Krallenrücken ebenfalls Gefieder besitzen, um so auch kalte Winter zu überstehen.

Auffällig bei allen Arten ist der Schnabel, der fast den ganzen Kopf einnimmt. Die Augen liegen in kleinen Aussparungen im Schnabel. Selbst Kokosnüsse oder harte Baumrinde sind für dieses mächtige Beißwerkzeug kein Hinderniss, was bei unachtsamer Behandlung der Tiere zu schlimmen Verletzungen führen kann. Auch Steintrollen mit ihrer steinernden Haut spüren ein starkes “Zwicken”, wenn sie als Wetzstein benutzt werden.

Kreischer sind schnelle Läufer und werden häufig als Reittiere für Boten benutzt. Im Militär werden sie eher selten benutzt, da sie kein schweres Gepäck oder stark gerüstete Reiter tragen können. Außerdem verraten sie häufig einen Hinterhalt durch ihr Gekreische.

Cre’shas sind Pflanzenfresser. Auf Farmen werden sie mit Getreide und Obst gefüttert, wobei sie in ihrem Leben so ziemlich alles essbares probieren werden, was ihnen vor den Schnabel kommt. Ihre lange Lebensspanne von ca. 50 Jahren gibt ihnen auch lange genug die Möglichkeit dazu.

Das Verhalten…

… ist bei zugerittenen Tieren zu ihren Reitern sehr Vertrauenswürdig. Sie lieben es gestreichelt zu werden und zeigen ihrem Herrchen durch leise gurrende Geräusche ihre Zuneigung.

Bei Gefahr machen die Tiere sich ganz groß, weiten die Flügel aus und beginnen mit langgezogenem Kreischen. Allerdings tun sie das nur zum Schutz ihrer Eier und Jungen, ansonsten wählen sie meist die Flucht. Wilde Tiere leben in kleineren Gruppen von ca. 20 Tieren, die bei panischen Reaktion zu einer großen Gefahr für Reisende werden können, da sie alles was ihnen in den Weg kommt überrennen.