Praysanza

Das Piratennest

Ursprünglich war diese Stadt ein Siedlungsprojekt des Kondarischen Reiches. Allerdings wurden nach kurzer Zeit die Gelder eingestellt und es siedelten sich zwielichtige Gestalten an. Mehr und mehr wurde der geplante Handelsposten zu einem Piratennest, das den Schlangenfluss innerhalb der T’Aluank-Sümpfe unter seine Kontrolle gebracht hat. Der Gouverneur der Stadt lebt in einem umzäunten Anwesen in der Oberstadt. Nur hier sind auch seine Gardisten zu finden. Der Rest der Stadt ist in den Händen der Piraten, wo der Stärkere das Sagen hat. Trotz der hohen Kriminalität, Korruption und Intrigen läuft jeder Piratenkapitän mit seinem Schiff hier ein. Denn nirgendwo anders kann ein Pirat besser und sicherer sein Schiff reparieren als hier. Außerdem gibt es hier illegale Waren und billiges Bier zu Hauff. An keinem anderen Ort wird ein Pirat so geduldet wie in Praysanza. Neben der großen Anzahl von Piraten, Meuchlern und Verbrechern gibt es unzählige Bettler und Obdachlose. Ehemalige Piraten, die nach fetter Beute von ihren eigenen Männern beraubt wurden und anschließend in einer dunklen Gasse niedergestochen wurden, sind an der Tagesordnung.

Statistische Daten

  • erbaut 1274 A.R. durch kondarische Siedler
  • heute ca. 1.500 Einwohner
  • keine Stadtgarde, 50 Gardisten des Gouverneurs, mehrere bewaffnete Schiffe
  • Menschen 50%, T’skrangs 40%, Trolle 5%, sonstige 5%