Lehnseid

St. Frohnberg

St. Frohnberg

Dieses Abenteuer wurde nach “Vaterliebe” gespielt, ist aber zeitlich davor einzuordnen.

St. Frohnberg wurde gerade befreit, in der Stadt herrschen Hunger und Zerstörung. Der Markgraf Dygerich aus dem Hause Roßwind, dem herrschenden Adelsgeschlecht, wurde in der Schlacht um St. Frohnberg verletzt und erliegt Tage später seinen Verletzungen. Der Markgraf hinterlässt nur einen Erben, seinen Sohn Elgor, der jedoch seit der Schlacht als vermisst gilt. Die Sialkirche bzw. der Priester des Markgrafen erklärt den Elgor ein paar Tage nach dem Ableben seines Vaters für tot. Ein Machtvakuum welches jedoch nur von kurzer Dauer blieb.

Die Helden helfen beim Kampf gegen ein paar verbleibenden Orks, die sich in einem Bürgerhaus versteckt haben. Hierbei lernen sie die Grauröcke, die persönlichen Krieger des Grafen Hotmars aus dem Hause Steinhuf kennen. Die Steinhufs sind neben den Horneborgs das zweite Grafengeschlecht, welches über Teile der Stadt und Ländereien außerhalb regiert. Die nächsten Ereignisse überschlagen sich. Während Graf Haaken aus dem Hause Horneborg mit seinen Weißröcken den Sitz des verstorbenen Markgrafen erobert, nimmt er sich den Sohn und Erben des Grafen Hotmars als Geisel. Mit Elgor und einem Bastardsohn Dyderichs in seiner Gewalt, zwingt er das Haus Roßwind zur Treue gegenüber dem neuen Herrscher der Stadt.

Graf Hotmar erfährt von den Helden und beauftragt sie, seinen Sohn und Bastardsohn zu finden und zu befreien. Der Graf befürchtet die Schädigung seines Rufs sobald die Existenz seines Bastards an die Öffentlichkeit gerät. Er bittet die Helden daher um Stillschweigen und involviert daher keine seiner eigenen Soldaten.

FestungHorneborg_StFrohnbergDie Helden gelangen mit Hilfe eines bezahlten Diebes in die Burg des Grafen Haakens, werden jedoch von selbigen Dieb verraten und geraten in einen Hinterhalt. Als sie durch eine Bodenluke in die Kapelle der Burg kommen, warten dort bereits Weißröcke, die sie allesamt in den Kerker sperren. In ihrer Zelle treffen sie den Bastardsohn Bronn, mit dessen Hilfe sie aus ihrem Gefängnis fliehen. Bronn kennt die Gebäude, da er sich bis zu seinem letzten Ausbruchsversuch noch frei in der Burg bewegen durfte. Die Helden gelangen in ein Arbeitszimmer und gelangen in den Besitz des Grafensiegels und einem Brief, der gerade mit einer Brieftauber geschickt wurde. Der Brief ist in einer Geheimsprache, die die Helden nicht entziffern können. Auch das Siegel kennen sie nicht.

Sie wecken Elgor in seinem Schlafgemach und ihnen gelingt mit großem Glück die Flucht durch die unterirdischen Höhlen der Stadt. Graf Hotmar ist überaus dankbar und verspricht den Helden eine Belohnung, sobald sich die Lage der Stadt und das Machtgefüge verbessert hat.