Khosorak

Vorgeschichte

Khosorak

Die Stadt war einst eine hochelfische Siedlung, was an einigen wenigen Gebäuden und dem Elbenbaum zu erkennen ist. Neben dem Baum gibt es kaum Vegetation auf der Insel. Die damalige Ackerfläche der Menschen wurde nach der Besetzung von den Orks für die Werft, die Kaserne und das befestigte Orklager geopfert. Durch das fehlende Ackerland wurden die Menschen von den Importen abhängig. Viele der Selbstversorger konnten sich dadurch kein Essen mehr leisten. Viele flohen, aber der größte Teil orientierte sich um und arbeitet nun für die Orks.

Mittlerweile ist die Stadt verwahrlost und dreckig. Die Orks haben in der Stadt das Sagen und solange man nach ihren Regeln lebt, hat man nichts zu befürchten.
Allgemeines

Die Insel bewegt sich sehr langsam mit dem Wind, kann aber auch mit Segeln und Schleppern schneller bewegt werden. Auf der Unterseite der Insel befinden sich riesige Ankerketten, die in seltenen Fällen die Insel fixieren können.

Die Insel ist auf der Unterseite von nahezu permanenten Nebel verhüllt. Die Orkschamanen sorgen durch ihre Rituale dafür, dass der Nebel immer wieder erneuert wird.

Politischer Hintergrund

Khosorak ist im Reiderland und im Kondarischen Reich ein Begriff und den Herrschern ein Dorn im Auge. Das Kondarische Reich hat zwar die nötige Luftflotte, will aber kein diplomatisches Risiko eingehen. Derzeit befindet sich Khosorak im östlichen Reiderland.

Kaserne

Die Kaserne der Orks ist ein Areal, welches von Holzpalisaden umgeben ist. Man hört fast zu jeder Tageszeit Kampflaute und Waffengeklirr. Hier werden ausschließlich Orks und ihre näheren Verbündeten (Oger, Goblins) ausgebildet.

Tavernen/Unterkünfte

Drei Schiffe:

Am Hafen gelegende Taverne und Unterkunft. Hier halten sich die zwielichtigen Händler und Schergen auf. Teilweise sind auch Orks vertreten, allerdings sind diese friedlicher.

Trollbrand:

Die Taverne ist die größte auf Khosorak. Sie liegt zentral am Marktplatz. Eine eigene Distille sorgt jeden Abend für eine Schlägerei. Hier gehen alle Vertreter jeder Rasse hin … allerdings nur die Harten.

Elbendung:

Diese Taverne und Herberge liegt in der Nähe der Festung. Die Mauern und Glasfronten(!) stammen noch aus der Elbenzeit. Allerdings ist das Dach behelfsmäßiger – und vor allem orkischer – Natur. Hier halten sich viele Orks auf, vor allem viele aus der Kaserne und der Miliz.

Markt

Auf dem Marktplatz gibt es jeden Tag ein paar Stände, die viele Gebrauchsgegenstände, Eisenwaren und Kleinvieh anbieten. Sobald die Proviantschiffe in den Hafen einlaufen, gibt es auch mehr Stände und vor allem mehr Auswahl. Die Preise sind überwiegend doppelt so hoch wie gewöhnlich.

Festung

Die Festung ist eine große massive Burg, in der die orkischen Anführer sowie die Schamanen leben. Es gibt sogar einen kleinen Steg am Burgturm, wo ein Luftsegler angelegt hat.

Lufthafen

An der einzigen Bucht der Insel befindet sich der Lufthafen. Hier liegen immer Schiffe der Händler sowie Piraten außerdem auch einige Kriegsschiffe der Orks.

Werft

Die Werft liegt im neu erschlossenen Teil der Insel. Hier werden neue Luftschiffe gebaut und auch Reparaturen durchgeführt. Viele Menschen und Trolle haben hier Arbeit gefunden. Die Luftmagier, die hier arbeiten werden von den Orks immer freundlich behandelt und verdienen sich eine goldene Nase.

Orklager

Das Orklager ist eine lose Ansammlung von Zelten und kleinen Hütten, wo die neuen Auszubildenden unterkommen. Hier leben nur Orks, Oger und Goblins. Wer hier hin geht sucht Ärger.

Tempel

Nomas:

kleine verspielte Kapelle, die von einem Geweihten namens Thallion geleitet wird.

Der Elbenbaum

Dieser Baum stammt noch aus Zeiten der Hochelden und wird auch noch die Ära der Orks überstehen. Der Stamm ist breit wie ein Haus und 30 Schritt hoch. Natürlich gewachsene Stufen führen entlang der Rinde und zwischen den Ästen hindurch bis zur Baumkrone. Dort oben gibt es mehrere Ebenen, die mit Holzkonstruktionen begehbar gemacht worden sind. Hier Leben fast alle Windlinge der Stadt sowie der Druide Herox, der hier seine Hütte hat. Auf dem Baum verirrt sich kein Ork, der wie eine idyllische Oase des Friedens wirkt. Es gibt sogar die Möglichkeit von hier oben in die Festung zu gucken.

Segelmasten und Katapulte

Überall am Rand der Insel gibt es große Segelmasten, die in der Erde verankert sind. Bei Bedarf können hier die Segel gehisst werden, um die Geschwindigkeit und Richtung der Insel zu korrigieren.

Außerdem gibt es diverse Katapulte und Ballisten, die auch in der Stadt zu finden sind.

Persönlichkeiten

  • Herrscher: Despot Mo’Guk
  • 1. Schamane: Garros
  • Luftmagier von der Werft: Geumis vom Frohnberg
  • Druide: Herox

Shentizza

Kurzübersicht

Name: Shentizza
Provinz/Land: Schlangenfluss
Einwohner: 10 000
Rassen: Menschen 50%, T’skrangs 40%, Orks 5%, sonstige 5%
Militär: 300 Gardisten, mehrere bewaffnete Schiffe
Tempel: Pontus, Cara, Anakron (vermutet)
Wirtschaft: Verwahrung von Straftätern, Marmor

Beschreibung

Shentizza ist auf den ersten Blick eine schöne Stadt. Sie liegt direkt am Schlangenfluss am Fuße einer Gebirgskette, die für ihre reichen Marmorvorkommen bekannt ist. Viele pompöse Gebäude stehen rechts und links der verwinkelten Gassen. Selbst das Armenviertel ist klein und mildert das Stadtbild in keinster weise.
Allerdings täuscht der erste Eindruck. Hinter der marmornen Fassade ist die Stadt von Lügen, Intrigen und Verrat durchtrieben. Viele der hier ansässigen Händler sind der Überzeugung, dass alles und jeder käuflich ist. Und damit behalten sie in meisten Fällen Recht. Selbst Mitglieder, des Senats schrecken nicht vor Schmiergeldern zurück. Unter solchen Umständen liegt es nahe, dass in solch einem schmierigen Paradies die Schwarze Sonne ihr Unwesen treibt.
Dennoch sind nicht alle der Bewohner von Shentizza korrupt. Besonders der derzeitige Gouverneur versucht, gegen die Korruption vorzugehen. Hierbei unterstützt ihn eine schlagkräftige Garde, die zur Überwachung der Schiffe sogar mit Pegasusreitern aufwarten kann.
Zur allgemeinen Abschreckung der Kriminellen wurde auf der kleinen Insel inmitten des Schlangenflusses ein riesiger Gefängniskomplex errichtet. Das Bauwerk gleicht einer steinernen Festung. Es gibt keine Fenster oder Schießscharten. Das Dach ist kuppelförmig und aus einem halbdurchschimmernden Material, das nicht einmal einen Angriff aus der Luft zulässt. Ansonsten ist nicht viel über das Innere und deren Wachen bekannt, außer dass bei der Konstruktion ein gewisser Magier namens Ganthor Emrosa seine Finger im Spiel hatte, welcher mit nahezu unerschöpflichen Goldmengen die Arbeiten binnen weniger als 10 Jahren abschließen konnte.
In den Kellern dieses Gefängnisses landen nicht nur die Verurteilten der Stadt, sondern auch die aus den Nachbarländern.

Mentuza

Hauptstadt Adariens

Gelegen am See Niala, im Nordosten der fruchtbaren Provinz Berlapon ist Mentuza die Hauptstadt des adarischen Reiches und damit der Sitz des königlichen Hofes von Adarien. Der Palast des Königshauses ist ebenso wie die gesamte Stadt ein Wunder architektonischer Baukunst. Die adarischen Rundbögen, welche die jahrhundertelange Bautradition in aller Welt bekannt gemacht haben, sind am Palast in allen Formen und Größen vorzufinden. Eine riesengroße Rundkuppel aus elementarem Glas und weißem Marmor ist weithin in der Stadt sichtbar und wird nur vom Pilum, dem Turm der Magierschule überragt.

Alles an dieser Stadt wirkt größer und gewaltiger als im restlichen adarischen Reich. Die Nähe zum Tazûn Massiv und die schiffbare Verbindungen in die Berge, der Skiro, welcher später in die Brigal und schließlich in die ibonische See mündet haben dafür gesorgt, daß Schmiede und Erzschmelzer die Stadt zu einem Zentrum der Metall- und Felsverarbeitung formten. Die massiven Wege und Rundbogengänge, welche sich den ansteigenden Hang zum Hügel hinaufschrauben auf welchem Mentuza erbaut wurde bieten den weniger reichen Bewohnern der Stadt Nischen und Unterschlupf, um primitive Hütten und Behausungen zu errichten. Die inneren, höher gelegenen Bogenwege jedoch sind durch die Stadtwache frei von solchen Behausungen. Den Bauten der Stadt sieht man auch als unkundiger Beobachter an, daß sie getreu dem einfachen Muster “je höher man wohnt, desto wohlhabender ist man” bewohnt werden.

Der Hafen selbst ist trotz der meist verwundenen Gänge durch eine steinerne Prachtstraße bis zum Festplatz erreichbar und durch seine ausladende, sichelförmige Anlage groß genug, um über 20 Handelsseglern Platz zu bieten. Viele Fischerbote liegen meist am äußeren Pier, da der Niala über eine hohe und vielfältige Fischpopulation verfügt. Rund um den äußeren Pier haben sich Fischräuchereien und kleinere Holzbauten angesammelt, welche zum Genuß einheimischer Fischspezialitäten einladen und selbst von wohl betuchten Händlern zur Mittagszeit gern aufgesucht werden.

Statistische Daten

  • erbaut 240 Jahre vor der Beginn der Zehngötterzeit durch Zwergen- und
  • Menschensiedler
  • heute ca. 13.000 Einwohner
  • 22 Kilometer Stadtmauer
  • ca. 1300 anlegende Handelsschiffe im Jahr
  • Stadtgarde 350 Soldaten, königliche Garde 60 Soldaten
  • 45% Menschen, 25% Zwerge, 10% T’Skrang, 5% Trolle, Rest Orks, Windlinge,
  • wenige Steintrolle, fast keine Elfen

Besonderheiten

Magierschule Schola Scopulosus

Die Akademie des “schmelzenden Felsens” wie der Name verrät, beschäftigt sich mit der Architektur, der Anwendung materialbeeinflussender Magie (hauptsächlich Erde und Gestein) allerdings auch mit allem was die Haltbarkeit von Bauwerken verlängern kann. Es ist nicht verwunderlich daß die Magierschule selbst ein Gebäude von außergewöhnlicher Anmut und spektakulärer Form ist. Eine Ansammlung von Türmen, welche kreisförmig um das Pilum, den riesigen weißen Spitzturm gruppiert sind. Die Türme untereinander sind durch filigran anmutende, geschwungene Rundbögen verbunden, welche als Brücken zwischen den Türmen in luftiger Höhe über den Außenmauern des Komplexes fungieren. Man schätzt die Zahl der Scholaren auf rund 80 pro Jahrgang und das Magierkolleg besteht aus nicht weniger als 35 Magistern, mit einem regelrechten Hofstaat aus Bediensteten, welche allesamt in den kleinen Steinhäusern am Fuße der Türme innerhalb des Komplexes wohnen. Der momentane magister principis (Leiter) der Magierschule ist Moris Tremor. Der Reichtum der Schola Scopulosus ist der Grund warum jeder Bewohner der Stadt einem Magier höchsten Respekt und Aufmerksamkeit entgegenbringt, lassen sich die hohen Herren doch meist nicht lumpen wenn es um das liebe Geld geht…

Königlicher Palast

Der Sitz der königlichen Familie, Amtssitz des regierenden Monarchen Paolo da Silva und dem Beraterkonzil. Die königliche Familie lebt in den Mauern des abgeschlossenen Palastgeländes, welches in die Stadt integriert, dennoch von einer fast 20 Meter hohen Mauer mit Wehrgang abgetrennt ist. Ihre Gemächer liegen in Mitten des großen Kuppelbaus, welcher von mehreren kleinen Abbildern mit flacheren Rundkuppeln umgeben ist. Im Zentrum befindet sich das Atrium, ein angelegter Garten mit Wasserspielen und weißen Kieswegen, welche an kunstvollen Hängetöpfen mit fremden Pflanzen und hohen, südländischen Baumsorten vorbeiführen. Marmorne Bänke und schattige Säulenpavillions sind Zeugen der vielen Verhandlungen und diplomatischer Gespräche der Mitglieder des Beraterkonzils geworden. Ein mentusisches Sprichwort besagt “Bist Du so wichtig daß Dich ein Rat zum Spaziergang ausführt?” und wird Leuten ins Gesicht geworfen die ihre persönlichen Belange für wichtiger nehmen als es nötig wäre.

Festplatz

Der Festplatz ist ein Plateau, welches durch eine breite Prachtstraßen sowohl mit dem Palast, dem Hafen als auch der Akademie verbunden ist. Meist bemerkt man von der Breite dieser Straßen jedoch nicht viel, da die “Bolaneros” (Händler mit Schubkarren) die befahr- und begehbare Fläche deutlich einengen. Der Festplatz selbst ist um einen großen Brunnen, welcher einem stilisierten Abbild des Pilum gleicht, angelegt und bietet den besten Handelshäusern und Schenken Raum, vor ihren Geschäften mit Waren und Angeboten zu prahlen. Um den Brunnen herum finden sich täglich aufgebaute Stände, an welchen Wein und Säfte der reichen Obst- und Weinanbaugebiete Adariens fassweise den Besitzer wechseln und Schmiede vor Ort ihre Waren anpreisen.

Die Bäder

Badehäuser sind in Mentuza ebenso zahlreich wie andernorts Tavernen. Sie sind das Zentrum kulturellen Lebens der oberen Schicht und wurden nicht zuletzt aufgrund der Freizügigkeit der örtlichen Magier in solcher Zahl errichtet. Meist speisen sich die Badehäuser aus tiefen Brunnenschächten, welche von den Adepten der Schola Scopulosus während ihrer Lehrzeit errichtet und instandgehalten werden. Die höher gelegenen Badehäuser weisen ein luxuriöses Ambiente und die weit über Mentuza hinaus bekanntgewordenen Dampfkammern auf. Die Funktionsweise ist ein Geheimnis, jedoch lässt sich kaum ein betuchter Seereisender einen Besuch der Dampfkammern entgehen. Kräuter und ätherische Öle riecht man schon in den Gassen und diese weisen auch den Besuchern der Stadt den sicheren Weg.