Grahus

Grahus und Moor

Das kleine Dörfchen Grahus liegt im südlichen Reiderland an den Berghängen der Grindberge. Die Siedlung umfasst gerade mal 50 Einwohner, deren Vorfahren sich hier vor rund 250 Jahren niedergelassen haben. Die Herkunft des einst nomadisch lebenden Reitervolkes sind nicht zu leugnen und spiegeln sich im angeborenen Umgang mit den treuen Reittieren wieder. Die meisten der Bewohner verdienen ihr Geld mit der Zucht oder dem Zureiten verschiedener Pferderassen.

Das Moor

Nördlich von der Siedlung liegt das Grahuser Moor, welches eine traurige Geschichte geschrieben hat. Hier kamen vor 150 Jahren dutzende Kämpfer im Kampf gegen den finsteren Totenbeschwörer Divinus Demodis ums Leben. Der genaue Hergang der Schlacht konnte jedoch nicht überliefert werden, da niemand auf dem Schlachtfeld überlebt hat. Durch göttliches Wirken schwoll nach der Schlacht der Fluss an und begrub die Toten unter sich. Seitdem trauen sich nur ein paar wenige Torfstecher an den Rand des Moores und dennoch fallen immer wieder einige unachtsame Wanderer den Irrlichtern zum Opfer.

Bekannte Bewohner

  • Bruder Resnik – Megora-Priester und Friedhofswärter
  • Niniel – gut betuchte Dame, die ihr Geld als Kurtisane verdient
  • Cylussa – Kräuterhexe, die etwas außerhalb der Siedlung lebt

Jüngste Ereignisse

Unsere Helden klärten den Mythos um den Divinus Demodis auf, der mehr die Rolle eines tragischen Helden statt die eines klassischen Nekromanten spielte. Eine Gruppe von Schwarzmagiern sahen in Demodis ein Idol und riefen ihn wieder zurück unter die Lebenden, um mit seiner Hilfe den Landstrich zu beherrschen. Dank der Helden scheiterte der Plan jedoch.

Hillhaus

Kurzübersicht

Name: Hillhaus
Provinz/Land: Kondarisches Reich
Einwohner: 70
Rassen: Menschen 90%, Zwerge 10%
Militär: -
Tempel: Thera-Orden (10 Meilen vor dem Dorf)
Wirtschaft: Felle, kleinere Goldvorkommen, überwiegend Selbstversorger

Beschreibung

Hillaus ist einer der nördlichsten Zivilisation in der Frostmark. Das Klima ist sehr kühl und selbst im Sommer weht hier ein eisiger Wind.
Das Dorf liegt in einem Tal, dass nur durch einen schmalen Gebirgspass zu erreichen ist. Einst siedelten sich hier Goldschürfer an und gründeten dieses Dorf, aber die Goldvorkommen waren bald aufgebraucht. Außerdem war das Dorf immer wieder Opfer von marodierenden Orkstämmen, so dass nur wenige den Mut hatten, hier eine Familie zu gründen.
Ein paar Jahre nach dem Goldrausch setzte sich nördlich der Stadt ein roter Drache nieder. Die Dörfler blieben zum Glück verschont, aber viele der Orks und ihrer Schafherden mussten ihr Leben lassen.
So entwickelte sich eine kleine Symbiose zwischen den Dörflern und dem Drachen. Der Drache sorgte dafür, dass keiner der Orks sich mehr in die Nähe von Hillhaus traute und die Dörfler versorgten den Drachen im Gegenzug mit Fressen.
Es ist äußerst selten, dass ein roter Drache so umgänglich ist, aber der Grund wurde den Dörflern schnell klar. Der Drache brütet einen Nachkommen aus. Allerdings verstarb die Mutter frühzeitig und die Dorfbewohner bedauerten den Verlust ihres mächtigen Wächters. Die vier ansässigen Magier und eine wackere Heldengruppe nahmen sich dem Drachenei an. Es gelang ihnen, das Ei auszubrüten. Es wird noch eine lange Zeit dauern bis ein ausgewachsener Drache den Platz des Dorfwächters einnehmen wird.