Belagerung von St. Frohnberg

Die Helden kehrten zurück zu Doros’ Sippe, wo sie ihren Zwergenkönig überzeugen konnten, noch einmal die geheime Landebucht der Orks zu besuchen, diesmal aber mit der ganzen Sippe!

geheimer Lufthafen in einer versteckten "Bucht"

Die Streitkraft teilte sich vor Erreichen der “Bucht”. Borou führte mit Dutax die Fernkämpfer an und näherte sich von oben dem feindlichen Lager, währenddessen die restlichen Zwerge und Helden sich von der Talseite näherten. Die Orks hatten kaum eine Chance, denn wenn ein mal ein Ork oder Oger die feindlichen Linien trotz des Bolzenhagels erreichte, wurde er von den dicht stehenden Zwergen aufgerieben. Dennoch blieb die Seite der Zwerge nicht unversehrt. Ein paar Zwerge unter ihnen auch Gorax segneten leider das Zeitliche.

Im Lager der Orks konnten die Helden den gefangenen Adligen “Markgraf Konrad von Bachenweide” befreien, welcher der Anführer der gescheiterten Reitergruppe war. Borou konnte bei den Aufräumarbeiten seine Zunge gegenüber dem Markgrafen nicht zügeln und konnte nur wegen den besonderen Umständen zum Glück seine Zunge behalten. Der standesrechtliche und herrische Adlige beruhigte sich jedoch im Laufe der Reise. Der Weg führte die Helden zurück zu Doros’ Sippe, wo sie vor ihrem letzten großen Ziel eine letzte Pause einlegten.

Gorrons Sippe und die Helden erreichten am nächsten Tag das Umland von St. Frohnberg, wo noch immer viele Flüchtlinge ihnen entgegen kamen. Im Belagerungsgürtel der Reitervölker sammelten sich rund 8000 Soldaten. Marius’ musste im Laufe der Belagerung feststellen, dass kaum magiebegabte Kämpfer in den eigenen Reihen zu finden waren. Insgesamt wirkten die Pferdeherren ein wenig machtlos in der Belagerung, da das Heer mit keinerlei schwerem Gerät ausgestattet war und kaum einer Kenntnis von Belagerungen hatte. Das kondarische Reich war ebenfalls mit einer Streitmacht von 3000 Soldaten und zwei Luftschiffen vertreten, griff aber nicht ins Kriegsgeschehen ein, da sie, wie sich später herausstellte, einen hohen Anteil im Falle einer Befreiung forderten.

Die Belagerer hatten schweres Spiel mit den Luftangriffen der Orks, dem Leichen schleudernen Katapult und dem Verwesungsgeruch aus der Stadt. Während den unzähligen Ausfällen und Gefechten versuchten die Zwerge die natürlichen Höhlen unter Stadt zu erkunden, während die Helden Schwachstellen oder Schlupflöcher in der Mauer ausfindig machen wollten.

Es dauerte ein paar Wochen bis der äußere Stadtring von Menschen zurück erobert wurde und die menschlichen Enklaven in diesem Gebiet befreit wurden. In dieser Zeit konnten die Helden dank eines flüchtenden Diebes, die geheimen Wege der Diebesgilde ausfindig machen und gelangten so ins innerste der Stadt. Gemeinsam mit den Zwergen zerstörten sie das Katapult und sabotierten die Stadttore, um so einen letzten großen Angriff des Reitervolks einzuläuten. Allerdings waren die Bedingungen alles andere als gut, denn plötzlich zog ein magischer Nebel auf, der große Teile der Stadt in eine trübe Suppe tauchte. An allen Enden der Stadt tobten Kämpfe. In einem Tempel in der Oberstadt wurde eine große Gruppe von Orks vernichtend geschlagen. Die Helden untersuchten den Tempel, angetrieben von der Frage warum sich die Orks gerade in einen Tempel der Zehn zurückgezogen haben. Borou und Quon entdeckten in der Krypta eine eingerissene Mauer, hinter der eine alte religiöse Kultstätte der Orks lag. Hier sammelten sich die vermutlich letzten orkischen Belagerer, die gerade unter Anleitung eines Schamanen einem ihrer alten Götter huldigten. Gerade als der Schamane das lang gesuchte Graureiter-Artefakt opfern wollte, jagte Bourou ihm einen Pfeil in den Kopf und floh mit Quon aus dem unterirdischen Gemäuer.